Schmerzmanagement

Stoßwellentherapie

Anwendung

Stoßwellen werden bereits seit vielen Jahren von Orthopäden bei zahlreichen Erkrankungen des Bewegungsapparates erfolgreich eingesetzt und erlauben eine hocheffiziente, nicht-operative Behandlung von chronischen und akuten Schmerzen. Die klassischen orthopädischen Indikationen für eine Stoßwellentherapie (ESWT) sind Erkrankungen der Sehnenansätze, wie z.B. Veränderungen im Weichteilbereich der Rotatorenmanschette an der Schulter. Klinische Studien bewerten die Effekte der ESWT als Stimulierung bzw. Aktivierung von Gewebe-Substanzen, die so den Selbstheilungsprozess anregen.

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Indikationen

  • Tennis-Golfer Ellenbogen
  • Kalkschulter
  • Triggerpunkt-Therapie
  • Oberflächennahe Pseudarthrosen
  • Patellaspitzensyndrom
  • Mediales Tibia-Stress-Syndrom
  • Schleimbeutelentzündung am Hüftknochen
  • Fasziitis Plantaris
  • Rhizarthrose
  • Tendinopathien der Achiellessehne

Wirkung

Extrakorporale Stoßwellen sind als ein mechanischer Stressor zu verstehen, der in der Lage ist, biochemische Veränderungen in lebenden Geweben herbeizuführen, die auf molekularer Ebene letztendlich die Genexpression der Zellen beeinflussen und damit, wenn gezielt eingesetzt, eine bestimmte Gewebereaktion hervorrufen können. Die ESWT ist eine der wenigen medizinischen Technologien, die effektiv chronische Schmerzsyndrome des muskuloskelettal Systems therapieren kann, indem es den Selbstheilungsprozess erneut anstößt. Dieser Prozess kann durch folgende in der Literatur beschriebene Einwirkungen erzielt werden:

  • Neovaskularisation
  • Induzierte Ausschüttung von Wachstumsfaktoren wie TGF-ß1, VEGF stimuliert die Proliferation von Fibroblasten
  • Anregung zur mesenchymalen Stammzellenmigration
  • Antibakterieller Effekt
  • Lokale Durchblutungsförderung und Unterdrückung der proinflammatorischen Prozesse

Haben Sie Fragen zur Therapie mit einer Stoßwelle?

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