Schmerzmanagement

Behandlung mit Hyaluronsäure

Eine Option der medikamentösen Therapie im Rahmen der Arthrosebehandlung stellt die Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure dar, die insbesondere bei frustranem konservativen Therapieverlauf, aber auch in Kombination mit physikalischen und physiotherapeutischen Maßnahmen bei degenerativ veränderten Gelenken eingesetzt werden kann. Der Nutzen von Hyaluronsäure ist bei allen Arthrosegraden eine Verbesserung der Viskoelastizität der Gelenkschmiere sowie eine Entzündungsdämpfung der betroffenen Gelenke.

Wirkung der Hyaluronsäure

Bei bestehenden Knorpelschäden oder auch Knorpelerweichungen wird die Hyaluronsäure zur Viskosupplementierung der Gelenke eingesetzt, da die Hyalurone an die geschädigte Knorpelmatrix „andocken“, dort Wasser binden und dadurch die Pufferung des Gelenkes, insbesondere der Knorpelbeläge verbessern, sowie auch die rheologischen Eigenschaften der Gelenkschmiere selbst.

Seit einigen Jahren findet die Hyaluronsäuretherapie nicht nur bei degenerativen Gelenkerkrankungen ihren Einsatz, sondern auch bei degenerativ oder chronisch entzündlich bedingten Schäden an Sehnen- und Bandstrukturen.

Wie verläuft die Therapie?

Die beschriebenen Effekte sind temporär begrenzt (3-6 Monate) und können durch eine Wiederholung der Anwendung erneut erzielt werden. In der Regel werden Injektionsserien mit 3-5 Behandlungen für das arthrotische Gelenk durchgeführt. Die Behandlung erfolgt 1 mal pro Woche. Die Wirksamkeit der Behandlung wird im Rahmen einer Nachuntersuchung (6-8 Wochen nach Therapieabschluss) überprüft. Bei begründeter Indikation und entsprechender klinischer Symptomatik ist die Injektionstherapie mit Hyaluronen auch als Intervallbehandlung möglich, so dass in festgelegten Zeitfenstern (1x / 6 Wo, 1 x / 3 Mo, 1x / 6 Mo) jeweils eine Injektion gegeben wird und somit eine kontinuierliche Viskosupplementierung der Gelenkschmiere ermöglicht wird.

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