ReviPRP Herstellung

Zur Herstellung von PRP wird eine Probe (20ml/30ml) des Eigenbluts des Patienten entnommen und anschließend durch Zentrifugation die Anatole Fraktion (Thrombozyten, Monoxyden, Lymphozyten) von der katabolen Fraktion (Neutrophile, Erythrozyten) getrennt. Das ReviPRP wird anschließend nach Bedarf bzw. Indikation entnommen injiziert. Der Aufbereitungsprozess ist einfach und dauert ca. 5-8 Minuten.

Schritte zur PRP-Herstellung

  • Schritt 1
  • PRP-Behandlung Spritze
  • Aufgrund der geringen Zentrifugationszeit, ist es nicht notwendig den Gerinnungshemmer (ACD-A oder Natriumcitrat) zu verwenden. Falls Sie sich doch dafür entscheiden, fügen Sie den Gerinnungshemmer von 2-3 ml (gemäß den Herstellerangaben in eine 20/30 ml-Spritze) zu. Entnehmen Sie langsam das Vollblut des Patienten mit der vorbereiteten Spritze und füllen Sie diese bis zu 20/30 ml auf.

  • Schritt 2
  • PRP-Behandlung entnommenes Blut injizieren
  • Injizieren Sie das entnommene Blut vorsichtig durch die sterile Doppelkammer. Achtung: Halten Sie die Tube dabei in einem 45-Grad-Winkel und lassen Sie das Blut langsam an der Innenwand der Tube herunterlaufen.

  • Schritt 3
  • PRP-Behandlung Injektion
  • Platzieren Sie die Tube mit dem Blut in die Zentrifuge. Achten Sie darauf, ein Gegengewicht einzusetzen, um die Balance zu gewährleisten. Zentrifugieren Sie die Tube bei 3400 RPM für 3 Minuten (Frau) – 4 Minuten (Mann).

  • Schritt 4
  • PRP-Behandlung: Plasma in verschiedenen Sektoren
  • Nach der Zentrifugation ist das Plasma in verschiedene Sektoren aufgeteilt: Die Erythrozyten (RBC) sammeln sich bis zur markierten Doppellinie unterhalb des Produkthalses an. Die Thrombozytenkonzentration befindet sich oberhalb der RBC-Schicht. Entnehmen Sie die Tube vorsichtig aus der Zentri-
    fuge.

  • Schritt 5
  • PRP-Behandlung Thrombozyten vom RBC separieren
  • Um die Thrombozyten vom RBC zu separieren, nehmen Sie die Tube zwischen Daumen und Mittelfinger und drücken Sie sie leicht zusammen bis die Erythrozyten den Tubenhals erreichen.

    Um die Thrombozyten vollständig von den Erythrozyten zu trennen, drehen Sie den Verstellknopf vorsichtig im Uhrzeigersinn.

  • Schritt 6
  • PRP-Behandlung: Verschluss zudrehen
  • Drehen Sie den unteren Verschluss der Tube im Uhrzeigersinn zu.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur ReviPRP Herstellung

Der Aufbereitungsprozess ist einfach und dauert rund 5 bis 8 Minuten. Die reine Zentrifugation nimmt dabei nur 3 bis 4 Minuten in Anspruch. Eine komplette Sitzung inklusive Blutentnahme und Injektion dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten, wie im Ablauf der PRP-Behandlung beschrieben.

Für die Aufbereitung wird das Vollblut langsam mit der vorbereiteten Spritze entnommen und bis auf 20 ml beziehungsweise 30 ml aufgefüllt. Welches Volumen gewählt wird, hängt vom eingesetzten Kit ab. Aus der Aufbereitung lassen sich bis zu 15 ml PRP-Plasma gewinnen.

Die Tube wird mit einem Gegengewicht in die Zentrifuge gesetzt, um die Balance zu gewährleisten. Zentrifugiert wird bei 3400 RPM, und zwar 3 Minuten bei Frauen und 4 Minuten bei Männern. Für die Zentrifuge fallen keine Investitionskosten an.

Das entnommene Blut wird vorsichtig durch die sterile Doppelkammer injiziert. Die Tube wird dabei in einem 45-Grad-Winkel gehalten, damit das Blut langsam an der Innenwand herunterlaufen kann. Dieses schonende Vorgehen ist Teil des komplett geschlossenen Systems mit dreifacher Sterilität, das MDR und FDA zugelassen ist.

Nach der Zentrifugation sammeln sich die Erythrozyten bis zur markierten Doppellinie unterhalb des Produkthalses, die Thrombozytenkonzentration liegt oberhalb der RBC-Schicht. Zur Separation wird die Tube zwischen Daumen und Mittelfinger leicht zusammengedrückt, bis die Erythrozyten den Tubenhals erreichen. Für die vollständige Trennung wird der Verstellknopf vorsichtig im Uhrzeigersinn gedreht, anschließend wird der untere Verschluss der Tube ebenfalls im Uhrzeigersinn zugedreht.

Das aufbereitete PRP kommt vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz, etwa an Schulter, Ellenbogen, Hand, Rücken, Hüfte, Sprunggelenk und Knie. Häufige Indikationen sind Sehnenreizungen, Meniskus- und Bandverletzungen sowie Knorpeldefekte und Arthrose. Besonders gefragt ist die Anwendung am Kniegelenk, wo das Plasma als schonende Alternative zu Operation oder Kortison genutzt wird.